Xokonoschtletl Gómora

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Unser neues Projekt im Süden von Mexiko: Kultur- und Sozialhaus

 "TAM TAM"!

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Mein Name ist Xokonoschtletl Gómora. Ich bin Sprecher der Vereinten Nationen, Abgesandter der Menschenrechtsorganisation "Frente Mexicano Pro Derechos Humanos" aus Mexiko nach Europa, Buchautor und staatlich geprüfter Fremdenführer für ganz Mexiko.

Ich fordere das Parlament Österreichs auf, die heilige Federkrone Montezuma Xokoyotzins, des 9. Herrschers der Azteken, dauerhaft an sein Herkunftsland Mexiko zurück zu geben. Für uns Mexikaner ist diese Krone eine Reliquie und eines der wichtigsten Zeugnisse unserer Jahrtausende alten, präkolumbianischen Geschichte, das sich außerhalb unseres Landes befindet. Sie ist nicht nur ein Zeugnis der Blütezeit, sondern auch der gewaltsamen Zerstörung unserer mexikanischen Hochkulturen, die sich von der Begegnung mit den Europäern nicht mehr erholt haben!


Die Federkrone Montezumas ist die einzige erhaltene Federkrone der alten Zeit. Sie besteht aus genau 400 grünen Schwanzfedern des Regenwaldvogels Quetzal, der u. a. für die Azteken und Mayas ein sehr heiliger Vogel ist. Sie ist mit Goldplättchen besetzt, die die Sonne symbolisieren, ursprünglich nummeriert waren und kosmische Berechungen ermöglichten. Ursprünglich trug sie einen goldenen Helm in Form eines Vogelkopfes, vermutlich eines Quetzals mit Augen aus Edelsteinen, der in Österreich "verloren ging".

Nach der Ermordung Montezumas (1520) wurde die Krone von den Spaniern geraubt und ging später aus habsburgischem Familienbesitz in den Besitz des Museum für Völkerkunde Wien über, dem heutigen "Weltmuseum". Seither geht das Land Österreich davon aus, dass die Federkrone legal erworben wurde und der Erwerb geraubten Gutes auch rechtmäßig sei.

Seit Jahrzehnten fordern wir, die Nachfahren der Azteken, vergeblich die Rückgabe der heiligen Federkrone an Mexiko, denn sie repräsentiert, analog zur päpstlichen Mitra, nicht nur die politische und wirtschaftliche Macht, sondern auch die noch wichtigere, die spirituelle Macht. Drei offizielle Anträge der österreichischen Parteien SPÖ und der Grünen auf Rückgabe, Schenkung und Dauerleihgabe (vom 11.05.2005, 07.03.2007 und 11.03.2009) blieben bisher unbeantwortet und wurden vertagt. Bereits 1996 hatte der damalige Bundespräsident Thomas Klestil eine Rückgabe der Federkrone zugesichert als Zeichen der Dankbarkeit dafür, dass Mexiko als erstes Land 1938 im Völkerbund gegen die Annektion Österreichs durch das NS-Regime protestiert hatte. Jedoch geschah nichts.

Einem Gutachten der Technischen Universität (TU) Wien zufolge wäre für einen Transport der Krone ein Container notwendig, der ein Flugzeug von 350 (!) Metern Länge erfordern würde. Somit sei sie nicht transportfähig.


"Keiko", der fünf Tonnen schwere Orca-Wal aus dem Film "Free Willy" wurde lebend zusammen mit TONNEN von EIS und WASSER von Mexiko-Stadt aus in einer Herkules-Transportmaschine nach Oregon umgesiedelt, einige Jahre später sogar nach Island. Der Killerwal wurde insgesamt vier Mal mit dem Flugzeug transportiert!

Der Sekundensprengstoff Nitroglycerin oder Explosionsstoffe wie TNT können transportiert werden!


Museumsplan des Weltmuseums Wien mit der Säulenhalle im Zentrum und dem Ausstellungsraum der heiligen Federkrone:


Die Federkrone wurde im Erdgeschoss des Museums ausgestellt, direkt neben der Säulenhalle. In der Säulenhalle werden regelmäßig Konzerte, Modenschauen, Tanzwettbewerbe sowie Rock- und Popfestivals präsentiert.

Der Lärm der Musik und die Vibrationen der vielen Trommeln sind kilometerweit zu hören und zu spüren! Und das ist noch nicht alles: Konzerte wurden im selben Raum veranstaltet, in dem die Federkrone ausgestellt war! Wann wird wieder eine mexikanische Delegation geholt, um die Krone noch mal zu reparieren?


Das Gutachten der TU Wien ist ein Trick, um sich der moralischen Verantwortung nicht stellen zu müssen und sich der Kritik zu entziehen!


Die Repräsentanten Österreichs für Kunst und Kultur: Sabine Haag, Direktorin des Kunsthistorischen Museums Wien und Vorgesetzte von Steven Engelsman, Direktor des Weltmuseums Wien.

Eine Zirkus-Show mitten im Museum, in dem sich unsere heilige Federkrone befindet: billig, grotesk, bizarr, beleidigend und fern von Kultur oder Ethnologie! In armseligen "Kostümen" wird ein "Menschenopfer der Azteken" zelebriert, ein "Herz" wird aus der Brust geschnitten, begleitet von sehr viel Blut!

Eine Biermarke wird präsentiert mit dem Namen "Penacho" und dem Bildnis der Krone! Direkt im Museum unter der Leitung des Direktors des Museums, Steven Engelsman und seiner Vorgesetzten, der Direktorin des Kunsthistorischen Museums: Sabine Haag.

Was für ein billiges Theater!

"Ich fordere das Land Österreich auf: Macht Euch nicht länger zu Komplizen der Mörder und Verbrecher der damaligen Zeit! Es ist völlig belanglos, wem unsere heilige Krone "gehört"! Nach 500 Jahren im Exil muss sie endlich zurück nach Mexiko kommen, wo sie hingehört!

Als einen Akt der Menschlichkeit und als symbolische Wiedergutmachung für den Genozid an den indianischen Völkern: Gebt uns zurück, was uns gehört - die heilige Federkrone Montezumas!"

Xokonoschtletl Gómora


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